Netzwerk und WLAN
Das Netz ist die Schicht, auf der alles andere aufsetzt: Server, Telefonie, Kassensysteme, Kameras, Drucker und jeder Arbeitsplatz. Solange es läuft, redet niemand darüber. Wenn es klemmt, sieht es nach einem Problem der Anwendung aus — und die Suche beginnt an der falschen Stelle.
Wir planen, bauen und betreiben Netzwerke für mittelständische Unternehmen und Hotels: kabelgebunden und per WLAN, an einem Standort oder über mehrere Häuser verteilt. Zuständig ist dabei nicht ein Projektteam, das nach der Abnahme verschwindet, sondern derselbe Ansprechpartner, der das Netz danach betreut.
Was wir im Netzwerk übernehmen
Netzstruktur und Segmentierung
Getrennte Bereiche für Arbeitsplätze, Server, Telefonie, Kassen, Haustechnik und Gäste statt eines flachen Netzes, in dem jedes Gerät jedes andere erreicht. Das ist die Voraussetzung dafür, dass eine Firewall überhaupt etwas filtern kann: was innerhalb desselben Netzes passiert, sieht sie nicht.
WLAN für Mitarbeiter und Gäste
Ausleuchtung der Flächen, die tatsächlich genutzt werden, getrennte Netze für Personal und Gäste, Übergabe zwischen den Zugangspunkten ohne Abbruch. Ein Gast im offenen WLAN landet damit nicht in dem Netz, in dem Ihre Daten liegen.
Telefonie und andere Echtzeitdienste
Sprache verzeiht keine Verzögerung. Telefonie, DECT und Videokonferenzen brauchen eigene Bereiche und Vorrang im Netz, sonst entscheidet der nächste große Download über die Gesprächsqualität.
Standortvernetzung
Mehrere Häuser oder Filialen werden zu einem Netz verbunden, mit einheitlicher Konfiguration an jedem Standort. Ein neuer Standort wird dann nach demselben Muster angeschlossen, statt vor Ort improvisiert.
Betrieb, Überwachung und Störungen
Switches, Zugangspunkte und Leitungen werden überwacht, damit ein ausgefallenes Gerät oder eine überlastete Strecke auffällt, bevor sie jemand meldet. Unsere Servicezeit ist Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr; in dieser Zeit gelten die vertraglich zugesagten Reaktionszeiten.
Warum ein flaches Netz irgendwann teuer wird
Ein gewachsenes Netz ist selten geplant worden. Es ist entstanden: ein Switch mehr, weil ein Arbeitsplatz dazukam, ein Zugangspunkt mehr, weil im Nebenraum kein Empfang war, ein Gerät im Firmennetz, weil es dort am schnellsten funktionierte. Das Ergebnis ist ein Netz, in dem alles alles erreicht und in dem niemand mehr sagen kann, warum welches Kabel wo endet.
Teuer wird das nicht bei der Anschaffung, sondern im Betrieb. Jede Störung wird zur Suche, weil es keinen Plan gibt, gegen den man messen kann. Jede Erweiterung wird zum Projekt. Und im Schadensfall gibt es keine Grenze, an der etwas stehen bleibt: Verschlüsselungstrojaner nutzen genau die Wege, die ein flaches Netz jedem Gerät offen lässt.
Häufige Fragen
Was bedeutet Segmentierung konkret?
Das Netz wird in Bereiche aufgeteilt, die sich nur über kontrollierte Übergänge erreichen — üblicherweise über VLANs und die Firewall. Der Kassenrechner muss den Server der Buchhaltung nicht sehen, die Kamera keinen Arbeitsplatz und das Gäste-WLAN nichts von beidem. Jeder Übergang, den es nicht gibt, ist ein Weg, den ein Angriff nicht nehmen kann.
Brauchen wir ein getrenntes Gäste-WLAN?
Sobald Menschen ins Haus kommen, die nicht bei Ihnen arbeiten: ja. Ein gemeinsames WLAN heißt, dass jedes fremde Notebook im selben Netz steht wie Ihre Server. Die Trennung kostet nichts außer Konfiguration — sie muss nur vorher gemacht werden.
Mit welcher Hardware arbeiten Sie?
Wir sind auf keinen Hersteller festgelegt und arbeiten mit UniFi, Cisco, Cisco Meraki und Securepoint. Welche Komponenten passen, entscheidet sich an Größe, Standortzahl und dem, was schon vorhanden ist — nicht an einer Herstellerbindung auf unserer Seite.
Betreuen Sie auch Standorte außerhalb der Region?
Ja. Wir sitzen in Aue und arbeiten schwerpunktmäßig in Chemnitz, Zwickau, im Erzgebirge und in Mittelsachsen, betreuen aber auch überregional — eine Hotelgruppe mit acht deutschlandweit verteilten Häusern läuft von hier aus auf derselben Netzwerkinfrastruktur.
Was hat das Netz mit dem Backup zu tun?
Die Leitung setzt die Grenze, wie schnell eine ausgelagerte Sicherung zurückkommt, und die Segmentierung entscheidet, ob die Sicherung im Schadensfall überhaupt noch erreichbar ist. Ein Backup, das im selben flachen Netz hängt wie die Server, ist mit ihnen zusammen betroffen.
Passt dazu
Managed Firewall — Netz und Firewall lassen sich nicht trennen: die Segmentierung entscheidet, was die Firewall überhaupt sehen kann.
Telefonanlage — Telefonie läuft über dasselbe Netz — Priorisierung und Trennung entscheiden über die Sprachqualität.
IT-Überwachung — Ausgefallene Switches und überlastete Leitungen sieht man nur mit Monitoring.
Sprechen wir über Ihr Netzwerk
Wir sehen uns Ihre Ausgangslage an und sagen Ihnen, was sinnvoll ist und was nicht. Sie sprechen dabei direkt mit einem Techniker aus Chemnitz.
